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Trainingslager auf Mallorca

Die Radsportler des TSV Nittenau nahmen das spanische Mallorca als Ziel und hielten ein 10-tägiges Trainingslager ab. Dabei wurden mit dem Rennrad zwischen 500 km und 850 km und bis zu 9000 Höhenmeter absolviert.

Seit über 20 Jahren wird die größte der Baleareninseln im Frühjahr angeflogen, um innerhalb von wenigen Tagen möglichst viele Kilometer zu sammeln. Auch heuer haben sich wieder acht Rennradler aufgemacht und trafen während ihres Aufenthaltes auf hervorragende äußere Bedingungen. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 17 und 25 Grad, was für das Radfahren das Optimum darstellt. Die Touren starteten im Hotel Gran Vista in Can Picafort Der Radverleih von Max Hürzeler betreibt hier eine Station. Über 400 Räder stehen für den Verleih bereit. Wer ein Radsportpaket bucht, hat einen gesicherten Radstellplatz, Wasch- und Reparaturservice und jeden Morgen ein leckeres Verpflegungspaket.

Um das Training effektiv zu gestalten, wurde in zwei Leistungsklassen gefahren. Dabei fuhren Michael Martin, Hermann Stangl, Wolfgang Mühln und Daniel Staimer, alle von der Radsportabteilung des TSV, in einer Gruppe. Diese wurde durch Peter Heck aus München komplettiert. Er teilt die Liebe zum Radsport und schließt sich seit Jahren den Nittenauer Radsportlern an. Zusammen legten sie eine Strecke von je 850 km zurück. Am ersten Tag wurde die im Osten der Insel gelegenen Hafenstadt Porto Christo angesteuert und dabei die ersten 100 km auf meist flachem Streckenprofil gesammelt. Der beliebte Ausflugsort Sa Calobra stand ebenfalls auf dem Programm. Ein Felsdurchbruch führt hier in eine Lagune, die auf vielen Postkarten verewigt ist. Für Radsportler stellt jedoch der ca. 10 Kilometer lange Anstieg eine der größten Herausforderungen auf der Insel dar. Es gilt knapp 1000 Höhenmeter am Stück zu bewältigen. Dazu kommt, dass die Serpentinenauffahrt zum Ende hin immer steiler wird. Auch sind die engen Kehren durch Ausflugsbusse stark befahren.

Eine weitere Tagesetappe führte auf den 542 Meter hohen Puig de Randa. Wer das erste mal oben ankommt, ist von dem schier unglaublichen Panorama beeindruckt. Auf der Gipfelplattform ist das Kloster Santuari de Cura gelegen. Von hier hat man einen fast barrierefreien Ausblick über die ganze Insel. Bei weitere Tagesetappen mit einer Länge von bis zu 140 km wurden Orte wie Manacor, Arta und Cala Rajada im Osten und Soler, Orient und Inca im Westen der Insel angefahren.

In der zweiten Gruppe waren Stephan Pantoulier, Michael Hartwich und Gunter Michl zusammen unterwegs. Mit Tagesetappen bis ca. 100 km Länge wurden insgesamt zwischen 500 km und 740 km gesammelt. Mit der Ortschaft Petra im Landesinneren war für beide Gruppen ein Highlight für Radfahrer gleich mehrfach Zwischenziel einer Etappe. Dabei gilt die Einkehr in das in der Ortsmitte gelegenen Cafe als absolutes Muss. Mittlerweile ist der Treffpunkt für Radfahrer am Nachmittag so beliebt, dass man kaum noch eine Möglichkeit findet, sein Rad abzustellen oder anzulehnen. Kein Wunder, werden doch zu einem Cappuccino jeweils frisch aufgeschnittene Orangen serviert und hier scheint es, als ob die Sonne noch ein mal zwei oder drei Grad heißer brennt.

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 Als weiterer Inselhöhepunkt gilt der Besuch des Cap De Formentor ganz im Norden der Insel. Die Anfahrt führt auf der MA-2210 über Alcudia und Puerto Pollenca ans Cup. Dabei muss der Puig de la Pinya bewältigt werden. Während der Steigung gibt das Gelände den Blick frei auf die malerisch gelegene Bucht Cala Figuera. Auch ein Tunnel muss durchfahren werden, was mit dem Rad ohne gute Beleuchtung immer etwas Mut verlangt. Am Cup selbst kann man einen aufregenden Blick über die aufgemauerte Brüstung riskieren. Aufregend deshalb, weil die Felswand an dieser Stelle ca. 240 Meter senkrecht abfällt. Bei gutem Wetter kann man den Blick über das offenen Meer schweifen lassen. Bei guter Sicht erkennt man sogar die Nachbarinsel Menorca.

 

 

 

Leider gestaltete sich die Rückfahrt auf der MA-2210 heuer etwas schwierig, da der Straßenzustand nicht der Beste ist.Bei einer schnellen Abfahrt mit dem Rennrad droht wegen vieler Schlaglöcher jederzeit ein Defekt. Dennoch ging diese Ausfahrt ohne Komplikationen über die Bühne. Auch die anderen Fahrtage verliefen so positiv, dass es auch 2013 wieder heißen wird: „Radsportler des TSV Nittenau im Trainingslager in Mallorca“. 

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Bild 1: Zeigt Stephan Pantoulier von der Radsportabteilung des TSV Nittenau. Die zwei Felsvormationen im Bild rechts sind im Vordergrund das Punta d´ en Tomas und weiter hinten das Cap de Catalunya. Beide umschließen die malerische Bucht Cala Figuera, in der sich das Wasser in drei verschiedenen Farben zeigt.

Bild 2: Zeigt den Blick vom nördlichsten Punkt der Insel, dem Cap de Formentor, nach Süden. Zu sehen ist der Anstieg zum Puig de la Pinya 

2. Mitgliederversammlung der Radsportabteilung

Am Mittwoch den 30.05.2012 findet um 20 Uhr die 2. Mitgliederversammlung in der Vinothek Stilbruch statt.

Alle Mitglieder der Radsportabteilung des TSV Nittenau, sowie alle Radsportinteressierten sind recht herzlich eingeladen. Neben aktuellen Informationen steht vor allem die Vorbereitung des Nittenauer Minitriathlon auf dem Programm. Dieser findet am 08. Juli 2012 statt. Wegen der fehlenden Brücke in Überfuhr gibt es eine neue Radstrecke. Die Vorstandschaft bittet um zahlreiche Teilnahme an der Sitzung und um fleißige Unterstützung bei der Veranstaltung.

3. Oberpfälzer Radsporttag

MTB-Ausflug nach Windischeschenbach

16 Radsportler des TSV Nittenau machten sich am 1. Mai auf nachradsporttag2_010512Windischeschenbach, um am 3. Oberpfälzer Radsporttag teilzunehmen. An diesem Tag sind alle Mitglieder des Bezirkes Oberpfalz im  Bayerischen Radsportverband eingeladen, eine „Tour unter Freunden“ zu unternehmen. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr in Nittenau durchgeführt wurde, lud Heinz Uhl, 1. Vorsitzender des Bezirks Oberpfalz im BRV, alle im Verein organisierten Radfahrer ein, nach Windischeschenbach zu kommen. Dafür wurden jeweils zwei MTB- und Rennradstrecken angeboten. Knapp 100 Radlerinnen und Radler folgten dieser Einladung.

Mit dabei waren auch 16 Nittenauer, die ausschließlich mit dem MTBunterwegs waren. Für sie waren zwei Strecken im Gelände vorbereitet. Dabei führte die kurze Runde mit 32 km und 410 Höhenmetern  von Windischeschenbach aus über den Mühlnickelweiher nach Falkenberg, von da durch das Waldnaabtal bis Bernstein, von Trautenberg hoch zur kontinentalen Tiefenbohrung KTB, über Naabdemenruth zur Schweinemühe und durchs Wiesental wieder nach Windischeschenbach.

62,5 km und ca.900 Höhenmeter waren auf der längeren Runde zu bewältigen. Die Route führte die MTB-ler zunächst entlang der Waldnaab. Hier gab es viele größere Felsformationen aus Granit zu bestaunen. Weiter ging es über Kornthan am Marktredwitzer Haus vorbei nach Pfaben, Friedenfels, Reuth und zurück nach Windischeschenbach. Heinz Uhl und zwei weitere Tourguides führten die Gruppe gekonnt durch den Steinwald. Dabei wurden mit dem Aussichtsturm bei Waldhaus und der Burgruine Weißenstein zwei Orte angefahren, an denen man einen wunderbaren Panoramablick weit über das Fichtelgebirge genießen konnte.

Beide MTB-Strecken führten an der Kontinentalen Tiefenbohrung vorbei. Natürlich wurde hier ein weiterer Halt eingelegt und die Teilnehmer erfuhren, dass mit dem ca. 9 Kilometer tiefen Bohrloch versucht werde, die kontinentale Erdkruste zu erforschen. Auch habe sich ein Geo-Zentrum gebildet, in dem viel Wissenschaft und Grundlagenforschung betrieben werde. Mit diesen Informationen und einer schönen Tour im Gepäck endete die Ausfahrt an einer Zoiglwirtschaft, in deren Innenhof die Erlebnisse des Tages bei einer gemütlichen Brotzeit ausgetauscht werden konnten. Nachdem auch das Wetter den ganzen Tag mitgespielt hat, wurden die Biker bei dieser Veranstaltung mit einem tollen Radltag verwöhnt. Auch die Nittenauer MTB-ler waren sich einig. „Wir sind wieder mit dabei!“, wenn es am 1. Mai 2013 wieder heißt auf zum Oberpfälzer Radsporttag.(tgm.)

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Bild 1: Zeigt die MTB-ler der Nittenauer Radsportabteilung kurz vor dem Start des 3. Oberpfälzer Radsporttages

Bild 2: Zeigt die mächtigen Granitfelsen, auf denen die Burgruine Weißenstein gebaut ist. Auf einer Höhe von 863 m ü.NN hat man von hier aus einen wunderbaren Ausblick auf das Burgenland im Fichtelgebirge

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